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„Lungenembolie – Hausärzte in der Pflicht“

Immer mehr Niedergelassene werden mit der Gefahr von Thrombosen konfrontiert / Es gibt Aufklärungsbedarf

So schreibt die „Ärzte-Zeitung“ in Ihrer Ausgabe vom 16. Oktober 2007 auf Seite 8, dass die Patienten heute immer früher aus den Krankenhäusern entlassen werden und für einen ausreichenden Thromboseschutz zu sorgen ist.

„Der Anteil der Patienten, die teilmobilisiert mit persistierenden Risikofaktoren entlassen werden steigt“, so Dr. Knut Kröger von der Essener Universitätsklinik.

„Nach Schätzungen sterben in Deutschland jährlich 30.000 bis 40.000 Patienten durch Lungenembolien als Folge von tiefen Beinvenenthrombosen... Das seien mehr Todesfälle als durch Brustkrebs, Prostatakrebs, Aids und Verkehrsunfälle zusammen. Die Zahlen machen den Handlungsbedarf deutlich.“

Hat der Patient Schmerzen im Bein die relativ plötzlich, innerhalb von Stunden aufgetreten sind, ist der wichtigste Grundsatz an eine Thrombose zu denken! Lag erst kürzlich eine Operation zurück, ein stationärer Aufenthalt mit Bettlägerigkeit, längere Flugreisen, lange Autoreisen, lange Schreibtischtätigkeiten, sollten alle Alarmsirenen schrillen.

Die Beinschwellung ist kein sicheres Zeichen. Am Unterschenkel hat man mehrere sog. tiefe Venen nebeneinander, wenn da eine Vene verschlossen ist, haben mehrere andere Venen die Möglichkeit das Blut zum Körper zurückzubringen.

Die klassischen „Thrombosezeichen“ die jeder Medizinstudent noch lernen musste, gelten heute als „up so late“.

Daran zu denken ist die wichtigste Maßnahme und zum Arzt gehen!

In aller Regel muss heute keine Phlebographie mehr erfolgen, sondern die Farbkodierte-Duplex-Sonographie kann hier sehr hilfreiche Ergebnisse bringen.

Klinik am Ruhrpark, 18.10.2007


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