NEWS

Die „Ärzte Zeitung“ von Mittwoch, dem 07. November 2007 auf Seite 13 schreibt:

Thromboembolie häufig erst nach Klinikaufenthalt

Ambulante Prophylaxe ratsam

„Venöse Thromboembolien (VTE) ereignen sich anscheinend meist unter ambulanten Bedingungen – aber häufig bei Patienten, die kurz zuvor in einer Klinik behandelt wurden.“

„Zu diesem Ergebnis kommen Forscher um Dr. Frederick A. Spencer aus Worcester im US-Staat Maryland.“

„Nach Ansicht der Autoren wären viele thromboembolische Ereignisse verhindert worden, wenn mehr Patienten über einen längeren Zeitraum eine Prophylaxe mit Antikoagulation oder Stützstrümpfen (= Mittel gegen Blutgerinnung und Kompressionsstrümpfe) erhalten hätten.“

Patienten sollten also darauf achten, insbesondere nach einem Klinikaufenthalt bei plötzlich auftretenden Schmerzen, Schwere- oder Spannungsgefühl in den Beinen, auch an eine Thrombose zu denken. Insbesondere nach Operationen bleibt die erhöhte Blutgerinnbarkeit und somit gewisse Thrombosegefahr auch über den stationären Aufenthalt bestehen.

„Mit Bedauern konstatieren die Kollegen, dass von den 516 Patienten mit stationärem Aufenthalt nicht einmal jeder Zweite (42,8 Prozent) in der Klinik eine Thromboseprohylaxe (Antikoagulation) erhalten hatte.“

Klinik am Ruhrpark, 10.11.2007


Klinikinfo History
Ärzte Pflegeteam Empfang Servicekräfte