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Die Münchener medizinische Wochenzeitschrift schreibt in ihrer Ausgabe Nr. 23 von 2008, Seite 23:

Reisethrombose am Schreibtisch

Zunächst zeigen Studien, dass gefährdete Personen bei Langstreckenflügen tiefe Venenthrombosenerleiden können. Dann wurde bekannt, dass nach langer Auto-, Zug- oder Busfahrten mit einem erhöhten Thrombose Risiko einhergehen.
Jetzt zeigt eine Studie, dass man sich gar nicht vom Fleck bewegen muß um gefährdet zu sein.
Forscher aus Neuseeland haben eine Fall-Kontroll-Studie durchgeführt, die erklären sollte, ob lange Immobilität bei der Büroarbeit zu tiefen Venenthrombosen prädisponiert.
…… Es zeigt sich, dass eine tiefe Venenthrombose etwa doppelt so häufig bei Berufen auftritt, die mit stundenlangem Sitzen einhergehen. Pro Stunde, die im Sitzen verbracht wurde, erhöhte sich das Risiko für eine tiefe Venenthrombose um 20 Prozent.

Die Autoren meinen, dass diese vorläufigen Daten darauf hinweisen, dass langes Sitzen allein bereits einen Venenthrombose begünstigt.

Kommentar:
Auch wir haben in unserer Klinik eine 16-jährige Schülerin erlebt, die an einem Sonntagnachmittag mehrere Stunden am Computer verbracht hatte und einen Tag später wegen Beinbeschwerden ins Krankenhaus kam. Hier bestand eine 3- Etagen Thrombose. Erschwerend kam hinzu, dass die Patientin von Vater und Mutter die Thrombosebereitschaft geerbt hat!
Es bestand einen so genannte homozygote Thrombophilie. Diese gehen mit einem sehr hohen Thromboserisiko einher.

Klinik am Ruhrpark, 16.06.2008


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