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Die Ärzte Zeitung schreibt in ihrer Ausgabe vom 26. Juni 2008:

„Gefäßliga klärt mit Kampagne zu pAVK auf“

„Achtung! Schaufensterkrankheit – Schmerzen in den Beinen können tödlich sein!“
Mit Plakaten, Fernseh- und Radiospots sowie Veranstaltungen für Ärzte und Patienten klärt die Deutsche Liga zur Bekämpfung von Gefäßerkrankungen zurzeit über die periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK) auf.

Jährlich gibt es 45.000 Amputationen, über vier Millionen Menschen leiden allein an dieser Krankheit, doch nur bei jedem Dritten wird sie auch diagnostiziert!

„Die pAVK ist maximal unterschätzt“, sagt Prof. Curt Diehm...

Bei einer groß angelegten Studie über 3 Jahre wurden Patienten über 65 Jahren in 344 Hausarztpraxen untersucht. Jeder Fünfte hatte eine pAVK, aber nur jeder dritte Betroffene wusste davon. Die Sterberate der Patienten mit pAVK war im ersten Studienjahr dreimal höher als bei jenen ohne pAVK. Außerdem ist die Krankheit ein wichtiger Marker für Herzinfarkt und Schlaganfall.
Diese Zahlen zu verbessern ist das Ziel der Kampagne.
Auch Ärzte achten zu wenig auf diese „unterschätzte Gefahr“, so die Experten in Heidelberg.
Nur jeder zehnte Betroffene Patient hat typische Beschwerden wie bei der Schaufensterkrankheit.

Risikofaktoren sind: Rauchen, Diabetes, Hypertonie, Übergewicht, Dyslipidämien.

Eine duplex-sonographische Untersuchung der Gefäße, lässt Kalk schon sehr frühzeitig erkennen. Die Messung des sog. Knöchel-Arm- Index gibt sehr genaue Auskunft, ob eine periphere Arterielle Verschlußkrankheit vorliegt.

Klinik am Ruhrpark, 13.07.2008


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