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Die Zeitung \"Der niedergelassene Arzt\" schreibt in ihrer Ausgabe vom 6/2008 auf Seite 25:

Reisethrombose

„...wie häufig eine Reisethrombose (auch „Economy-Class-Syndrom“) auftritt, dazu finden sich unterschiedliche Angaben.
Dies beruht nicht zuletzt auf einer anzunehmenden hohen Dunkelziffer. Besonders gefürchtet ist die Reisethrombose bei Flugreisen, sie tritt aber auch bei Zug-, Auto- und Busreisen auf. Flugreisende sind stärker gefährdet, weil die Bewegungsmöglichkeiten geringer sind und eine Thrombose begünstigende Faktoren wie der niedrige Luftdruck und die verringerte Luftfeuchtigkeit dazukommen.
Naturgemäß hängt das Risiko unter anderem von der Dauer der Flugreise ab.
Das Auftreten von Reisethrombosen generell schätzt man bei Reisen, die über vier Stunden dauern, auf einen von 6.000 Reisenden. Besonders gefährdet sind Risikoträger, z. B. Diabetiker, Raucher, Schwangere, Anwenderinnen von oralen Verhütungsmitteln (Pille) und älteren Menschen.“

...An allgemeinen Maßnahmen, um einer Reisethrombose vorzubeugen, wird meist empfohlen, sich stündlich aus dem Sitz zu begeben, auf- und abzugehen. Man kann Lockerungsübungen machen, in dem man die Füße schnell hin- und herbewegt – insbesondere im Sprunggelenk (Fußgelenk).
Es ist auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten, wobei Wasser am besten ist. Alkohol ist zu meiden, da dieser zu einer Gefäßerweiterung führt,
der Patient müde werden kann und einschläft und sich dabei nicht bewegt.
Getränke wie Kaffee und Tee sind wegen der harntreibenden Wirkung zu meiden.
Bei erhöhtem Risiko sollte der Patient Kompressionsstrümpfe tragen. Besteht schon eine Thrombose oder besteht eine familiäre Belastung eine Thrombose zu bekommen (Thrombophilie), könnte man Heparin spritzen.
Acetylsalicylsäure (ASS, Aspirin und andere), sollte man bei venösen Erkrankungen nicht nehmen!

Klinik am Ruhrpark, 13.07.2008


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